FAQ - Tischlerei Prause & Winter, Münster
 

FAQ


Warum kein Tropenholz?

Gerne verzichten wir auf die Verarbeitung von Tropenhölzern. hier sind wir selbst bei den FSC zertifizierten Hölzern zimperlich. Solche Zertifikate werden gerne von korrupten Behörden an korrupte Holzhändler vergeben. Man sollte sich da nichts vormachen ein Urwald lässt sich nicht aufforsten. Ein Urwald kann nur neu entstehen und das dauert Tausende von Jahren. Die Tropen eignen sich nicht für die Forstwirtschaft denn die dünne Humusschicht wird nach dem abholzen viel zu schnell weggeschwemmt. Fakt ist dass etwa70% der Tropenwälder bereits verschwunden sind. Mit erheblichen folgen für Umwelt und Klima. Es gibt doch auch nordische Hölzer mit einer hohen Nutzungsdauer wie zum Beispiel die Sibirische Lärche. Wir haben vor kurzem ein dutzend Holzfenster aufgearbeitet. Die Fenster waren aus Lärche, gut 100 Jahre alt und konnten alle gerettet werden. Nach unserem Verständnis ist die richtige Verarbeitung der Hölzer im Außenbereich viel entscheidender wie die Holzart. Die Entstehung von Staunässe ist einfach zu vermeiden dann klappt das auch mit der Lärche. Übrigens unsere einheimische Akazie ist genau so witterungsbeständig wie der tropische Bankirai.

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Kann man das noch reparieren?

Da wir auch häufig Reparaturen ausführen kennen wir uns mit billigen oder teuren und trotzdem schlecht gemachten Serienprodukten aus.

Beim Hochwasser in Münster 2014 konnten wir sehen wie sich schlechtes Material bei der Haltbarkeit bemerkbar macht. Schon in den 80er Jahren war ein Türfutter aus Spanplatte Standard. Aber keines dieser Futter ist nach einem Wasserschaden zu retten. Im Gegensatz dazu sind Türelemente aus den 60er Jahren oder früher aus Holz hergestellt. Nach dem Trocknen sind diese zwar auch beschädigt aber mit wenig Aufwand zu reparieren. Das gilt natürlich auch für Schränke. Da hatten wir beispielsweise einen Vollholzschrank der 70cm tief im Wasser stand. Reparaturkosten damals keine 400€.

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